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Der Google Hotel Finder ist (schon lange) da

09-03-2013 17:01
von Marc O. Benkert
(Kommentare: 0)
Google
Der Google Hotel Finder ist (schon lange) da
Die Nachrichten überschlagen sich und jeder Blog berichtet in diesen letzten Tagen das der Google Hotel Finder nun auch in Deutschland gestartet ist. Fakt ist: Der Hotel Finder ist schon vor einiger Zeit gestartet, nur wurde er noch nicht bei allen Suchanfragen in der Suche angezeigt. Er befand sich somit in der Übergangsphase vom Launch Ende des letzten Jahres in die nun aktive Bewerbung durch Google selbst. Damit wird der Traffic und die Anzahl der Buchungen, die über den Hotel Finder generiert werden ab sofort sprunghaft ansteigen. Eine drastische Verschiebung des Hotelvertriebes halte ich persönlich für noch untertrieben.
 
Doch wer hat diese Übergangsphase eigentlich für sich genutzt und seine Hausaufgaben gemacht? Die Hoteliers? Mitnichten! Wieder einmal scheint in diesen Wochen die Branche eine große Chance zu verpassen, die zwangsläufig stattfindende Neuordnung im Hotelvertrieb für sich individuell zu analysieren und entsprechend zu nutzen. Es ist eben auch bequemer denjenigen zu vertrauen, die aus der Branche kommen und bereits den Einstieg der OTAs in den Onlinevertrieb vor einigen Jahren falsch gedeutet haben. Andere Hoteliers sind mit der Komplexität des Onlinevertriebes und mit der richtige Deutung schlichtweg überfordert. Das allein ist nicht schlimm, jeder hat schließlich seine Kernkompetenzen und muss nicht alles können. Das kann keiner! Schlimm und bedenklich wird es nur dann, wenn Unternehmen die genau diesen Hoteliers helfen wollen, auch noch für Ihre Initiative kritisiert werden. Dann muss man sich manchmal schon fragen wer eigentlich auf welcher Seite steht...
Ein Beispiel: Das in diesen Tagen gestartete Projekt "hotelneX" der HGK wirbt mit einer direkten Anbindung an Google und trivago. Zwei Metasearcher, die die Zukunft des Onlinevertriebs (mit einigen weiteren Metasearchern) entscheidend prägen werden. Doch hotelneX möchte den Hoteliers nicht nur eine Buchungstechnologie verkaufen und damit den Direktvertrieb der Häuser stärken. hotelneX möchte auch Wissen vermitteln. hotelneX wird den Hoteliers die Komplexität der neuen Situation erklären und sie fit machen im Umgang mit den neuen Vertriebswegen. Denn eines muss man wissen, der Umgang mit den Cost-per-Clicks erfordert Erfahrung und vor allem eine intelligente Analysetechnik, die einem die Möglichkeiten (auch) gegenüber den OTAs aufzeigt. Mit rudimentären Exceltabellen als Rechner für Vergleichsrechnungen CPC vs. Provisionen ist es nicht getan. Welches Ziel hotelneX hat und welches Potenzial dahinter steckt, das hat unlängst ein großes Buchungsportal gezeigt und vielleicht auch aus Angst davor (?) die Schnittstellen zum hotelnex Channel Manager gekündigt. Als Mitbetreiber von hotelneX nehmen wir von Be:con diese große Motivation an und freuen uns den Hotelier weg von der Monokultur des Onlinevertriebes tatkräftig zu unterstützen.
 
Die stetig wachsende Anfrage nach dem richtigen Umgang mit Google, dem Hotel Finder und die Anbindung daran, zeigt das durchaus einige die neue Situation annehmen werden. Natürlich freut uns das bei BE:CON. Beweist dies doch das wir mit dem Anschluss immer weiterer Metasearcher auf dem richtigen Weg sind. Es war auch nicht verwunderlich das in den vergangenen Tagen auf der ITB Google und der Hotel Finder ein zentrales Thema war.
Doch man sollte genau auf die Art der Angebote schauen. Da werden dem manchmal eben doch recht ahnungslosen Hotelier Schnittstellen verkauft, die bei anderen Anbietern teuer eingekauft werden. Ein unter Umständen gefährliches Spiel. Gefährlich deshalb weil Google dann nicht mehr die Möglichkeit hat die Ergebnisse korrekt zu tracken und die CPC Kosten somit durchaus falsch berechnet werden könnten. Des Weiteren habe ich dann als Hotelier nicht die Auswertungsmöglichkeiten, die ich aber dringend benötige, um die effiziente Steuerung der CPCs zu berechnen. Wir raten daher dringend immer zu fragen, ob die Schnittstelle und die Web Booking Engine (WBE) direkt durch Google zertifiziert wurde. Auch sollte die WBE direkt auf der eigenen Homepage liegen und nicht auf einer Seite, die nichts mit dem Hotel zu tun hat. Dies fördert die Konversion in keinster Weise. Außerdem sollte die Schnittstelle ein Bidding-Tool (Bieten um CPCs) unterstützen. Denn was nützt es mir als Hotelier, wenn ich keine Möglichkeit habe die Clickkosten auszusteuern und somit die Buchungsportale dauernd vor mir stehen - auch wenn sie den teureren Preis anbieten 
 
Kommen wir zur Eingangsfrage zurück und stellen uns noch einmal die Frage wer denn nun in den vergangenen Monaten seine Hausaufgaben gemacht hat. Natürlich die Buchungsportale! Sie haben bereits Erfahrungswerte mit dem Bidding gesammelt und wissen genau mit welchen Häusern sich Geld verdienen lässt und mit welchen nicht. Hunderte Mathematiker, SEO-Spezialisten und Wirtschaftsinformatiker stehen bei den Buchungsportalen auf der Payroll und berechnen den besten CPC-Preis, um die Buchung zu bekommen. Den Einfluss das die Ratenparität mit Sicherheit in Kürze fallen wird, lasse ich an dieser Stelle einmal unbeleuchtet. Der Hotelier läuft bei diesem personellen Ungleichgewicht natürlich wieder Gefahr ins Hintertreffen zu geraten. Doch er hat nur die zwei Alternativen: Entweder lässt er den Zug erneut vorbeifahren oder aber er beschäftigt sich mit dem Thema und holt sich entsprechend Unterstützung. Doch auch hierbei sei erwähnt, das man sich genau anschauen sollte wen man sich da zur Unterstützung ins Haus holt...
 
Nun wird der Hotel Finder als immer häufiger in der Suche (Google Search) angezeigt und ist somit beim Endkunden angekommen. Der Endkunde wird den Hotel Finder nutzen, denn bequemer und einfacher bekomme ich heute nicht auf einen Blick alle Angebote und Preise geliefert. Die Buchungsportale wissen das schon lange und schichten ihre Millionenbudgets von AdWords bereits in Richtung Google Travel Ads und somit in die CPCs um. Der Kampf um die besten Plätze hat begonnen.
Wie reagieren die Hotels in Zukunft? Wie verhalten sich die Verbände und die Kooperationen? Immer noch abwartend wie in der Vergangenheit? Oder aber gehen sie den Weg nach Vorne, wie z.B. BestWestern? Die Antwort werden wir noch in diesem Jahr erleben. Die Antwort bringt uns dann gleichzeitig auch die Erkenntnis in welcher Hand der Hotelvertrieb eigentlich liegt. Ich persönlich hoffe das wir die Wiedergeburt des Direktvertriebes sehen werden. ...die Hoffnung stirbt zuletzt.

Die Nachrichten überschlagen sich und jeder Blog berichtet in diesen letzten Tagen das der Google Hotel Finder nun auch in Deutschland gestartet ist. Fakt ist: Der Hotel Finder ist schon vor einiger Zeit gestartet, nur wurde er noch nicht bei allen Suchanfragen in der Suche angezeigt. Er befand sich somit in der Übergangsphase vom Launch Ende des letzten Jahres in die nun aktive Bewerbung durch Google selbst. Der Hotel Finder ist beim Endkunden angekommen. Damit wird der Traffic und die Anzahl der Buchungen, die über den Hotel Finder generiert werden ab sofort sprunghaft ansteigen. Eine drastische Verschiebung des Hotelvertriebes halte ich persönlich für noch untertrieben.

 

Doch wer hat diese Übergangsphase eigentlich für sich genutzt und seine Hausaufgaben gemacht? Die Hoteliers? Mitnichten! Wieder einmal scheint in diesen Wochen die Branche eine große Chance zu verpassen, die zwangsläufig stattfindende Neuordnung im Hotelvertrieb für sich individuell zu analysieren und entsprechend zu nutzen. Es ist eben auch bequemer denjenigen zu vertrauen, die aus der Branche kommen und bereits den Einstieg der OTAs in den Onlinevertrieb vor einigen Jahren falsch gedeutet haben. Andere Hoteliers sind mit der Komplexität des Onlinevertriebes und mit der richtige Deutung schlichtweg überfordert. Das allein ist nicht schlimm, jeder hat schließlich seine Kernkompetenzen und muss nicht alles können. Das kann keiner! Schlimm und bedenklich wird es nur dann, wenn Unternehmen die genau diesen Hoteliers helfen wollen, auch noch für Ihre Initiative kritisiert werden. Dann muss man sich manchmal schon fragen wer eigentlich auf welcher Seite steht...

Ein Beispiel: Das in diesen Tagen gestartete Projekt "hotelneX" der HGK wirbt mit einer direkten Anbindung an Google und trivago. Zwei Metasearcher, die die Zukunft des Onlinevertriebs (mit einigen weiteren Metasearchern) entscheidend prägen werden. Doch hotelneX möchte den Hoteliers nicht nur eine Buchungstechnologie verkaufen und damit den Direktvertrieb der Häuser stärken. hotelneX möchte auch Wissen vermitteln. hotelneX wird den Hoteliers die Komplexität der neuen Situation erklären und sie fit machen im Umgang mit den neuen Vertriebswegen. Denn eines muss man wissen, der Umgang mit den Cost-per-Clicks erfordert Erfahrung und vor allem eine intelligente Analysetechnik, die einem die Möglichkeiten (auch) gegenüber den OTAs aufzeigt. Mit rudimentären Exceltabellen als Rechner für Vergleichsrechnungen CPC vs. Provisionen ist es nicht getan. Welches Ziel hotelneX hat und welches Potenzial dahinter steckt, das hat unlängst ein großes Buchungsportal gezeigt und vielleicht auch aus Angst davor (?) die Schnittstellen zum hotelnex Channel Manager gekündigt. Als Mitbetreiber von hotelneX nehmen wir von BE:CON diese große Motivation an und freuen uns den Hotelier weg von der Monokultur des Onlinevertriebes tatkräftig zu unterstützen.

Die stetig wachsende Anfrage nach dem richtigen Umgang mit Google, dem Hotel Finder und die Anbindung daran, zeigt das durchaus einige die neue Situation annehmen werden. Natürlich freut uns das bei BE:CON. Beweist dies doch das wir mit dem Anschluss immer weiterer Metasearcher auf dem richtigen Weg sind. Es war auch nicht verwunderlich das in den vergangenen Tagen auf der ITB Google und der Hotel Finder ein zentrales Thema war.

Doch man sollte genau auf die Art der Angebote schauen. Da werden dem manchmal eben doch recht ahnungslosen Hotelier Schnittstellen verkauft, die bei anderen Anbietern teuer eingekauft werden. Ein unter Umständen gefährliches Spiel. Gefährlich deshalb weil Google dann nicht mehr die Möglichkeit hat die Ergebnisse korrekt zu tracken und die CPC Kosten somit durchaus falsch berechnet werden könnten. Des Weiteren habe ich dann als Hotelier nicht die Auswertungsmöglichkeiten, die ich aber dringend benötige, um die effiziente Steuerung der CPCs zu berechnen. Wir raten daher dringend immer zu fragen, ob die Schnittstelle und die Web Booking Engine (WBE) direkt durch Google zertifiziert wurde. Auch sollte die WBE direkt auf der eigenen Homepage liegen und nicht auf einer Seite, die nichts mit dem Hotel zu tun hat. Dies fördert die Konversion in keinster Weise. Außerdem sollte die Schnittstelle ein Bidding-Tool (Bieten um CPCs) unterstützen. Denn was nützt es mir als Hotelier, wenn ich keine Möglichkeit habe die Clickkosten auszusteuern und somit die Buchungsportale dauernd vor mir stehen - auch wenn sie den teureren Preis anbieten.

Kommen wir zur Eingangsfrage zurück und stellen uns noch einmal die Frage wer denn nun in den vergangenen Monaten seine Hausaufgaben gemacht hat. Natürlich die Buchungsportale! Sie haben bereits Erfahrungswerte mit dem Bidding gesammelt und wissen genau mit welchen Häusern sich Geld verdienen lässt und mit welchen nicht. Hunderte Mathematiker, SEO-Spezialisten und Wirtschaftsinformatiker stehen bei den Buchungsportalen auf der Payroll und berechnen den besten CPC-Preis, um die Buchung zu bekommen. Den Einfluss das die Ratenparität mit Sicherheit in Kürze fallen wird, lasse ich an dieser Stelle einmal unbeleuchtet. Der Hotelier läuft bei diesem personellen Ungleichgewicht natürlich wieder Gefahr ins Hintertreffen zu geraten. Doch er hat nur die zwei Alternativen: Entweder lässt er den Zug erneut vorbeifahren oder aber er beschäftigt sich mit dem Thema und holt sich entsprechend Unterstützung. Doch auch hierbei sei erwähnt, das man sich genau anschauen sollte wen man sich da zur Unterstützung ins Haus holt...

Nun wird der Hotel Finder als immer häufiger in der Suche (Google Search) angezeigt und ist somit beim Endkunden angekommen. Der Endkunde wird den Hotel Finder nutzen, denn bequemer und einfacher bekomme ich heute nicht auf einen Blick alle Angebote und Preise geliefert. Die Buchungsportale wissen das schon lange und schichten ihre Millionenbudgets von AdWords bereits in Richtung Google Travel Ads und somit in die CPCs um. Der Kampf um die besten Plätze hat begonnen.

Wie reagieren die Hotels in Zukunft? Wie verhalten sich die Verbände und die Kooperationen? Immer noch abwartend wie in der Vergangenheit? Oder aber gehen sie den Weg nach Vorne, wie z.B. BestWestern? Die Antwort werden wir noch in diesem Jahr erleben. Die Antwort bringt uns dann gleichzeitig auch die Erkenntnis in welcher Hand der Hotelvertrieb eigentlich liegt. Ich persönlich hoffe das wir die Wiedergeburt des Direktvertriebes sehen werden. ...die Hoffnung stirbt zuletzt.

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